Projekte

Soloprogramm

PETER KLEINDIENST
Gitarre, Banjo

In meinem aktuellen Soloprogramm präsentiere ich Improvisationen, in denen sich meine Liebe zu neuen Klängen und meine Begeisterung für polyrhythmische Strukturen spiegeln. Das klingt mitunter jazzig, hat einem Hauch von traditionellem Blues, wird kontrastiert mit Mikrointervallen und ungewöhnlichen Gitarrenstimmungen und ist inspiriert vom Dialog mit zahlreichen zeitgenössischen bildenden Künstlern. 

....Der kryptische Titel "an ge stimmt un ge stimmt um ge stimmt" ist ein dezenter Hinweis auf Hintersinn im Spiel und Humor in den Kompositionen. Es geht im Wortsinne - um Stimmungen. Mit Messingplättchen, Papier, Bleistift und Spielkarten rückt Kleindienst den Saiten zu Leibe, präpariert immer wieder variantenreich seine Gitarre. ..... Verblüffende Klänge, auch Geräusche sind es schließlich, die sein Spiel beherrschen. Es ist nie einstimmig auf einen Pol fixiert, versucht auch nicht mit vordergründigem Virtuosentum zu glänzen, sondern lässt dem Zuhörer assoziative Möglichkeiten. Ebenso facettenreich sind die Improvisationen, die sich schlüssig ergeben und die still fließen. ... 
Reiner Kobe Badische Zeitung, Juli 03

...... Die Gitarre singt, klingt, trillert, scheppert oder summt beinahe lautlos und kommt schon auch einmal auf katzenhaften Samtpfötchen, daher. Sanfte Traumseligkeit wechselt mit nahezu gewaltgeladenen Kraftfeldern. Reminiszenzen an Jazz und Flamenco tauschen auf und verwischen wieder. Rhythmisch eigenwillige Stücke wie "Jetwize" und "Metal Light" setzen abwechslungsreiche Kontrapunkte. Alles an Kleindiensts Spiel und Gestik wirkt natürlich und anmutig. ...
Bianca Flier Badische Zeitung, Januar 2005

Hörproben

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Von Sinnen

Ein sprachliches Gemenge mit
musikalischem Gemische

Musikalisches Hörspiel nach dem Buch
"LES CINQ SENS" 
des französischen Philosophen Michel Serres

Es wirken mit: ein Jazzquintett, ein Streichtrio, eine Sängerin, ein Schauspieler und eine Schauspielerin. Der Untertitel der deutschen Übersetzung von "Die fünf Sinne" lautet: Eine Philosophie der Gemische und Gemenge. Im übertragenen Sinne wird in diesem etwa einstündigen Stück, ein Gemenge und Gemische von Musik und Texten vor- und dargestellt.

Von Sinnen wurde am 25. und 27. Oktober 2001 beim SWR Freiburg im Rahmen von zwei Konzerten uraufgeführt und als musikalisches Hörspiel aufgenommen wurde. Es wirkten mit:
Fürs Drinnen - Komposition und Auswahl der Texte: Peter Kleindienst
Fürs Gemenge - Sprecherin und Sprecher: Simone Stahlecker Wolf List
Fürs Gemische - Sängerin: Evelyn Lang
Für die präzise Voraussicht - Klassisches Streichtrio: Thomas Hofer vl, Fabio Marano va, Helmut Menzler c
Für die ungefähre Vorschau - Jazzensemble: Matthias Stich as, bcl, Mike Schweizer ss, ts, Peter Kleindienst git Martin Klein Christian Dierstein dr, perc

Hörproben

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Peter Kleindienst Trio

Das von Peter Kleindienst gegründete Jazztrio spielt rhythmisch geprägten New Jazz, bei der die akustische Gitarre im Vordergrund steht. Beim aktuellen Programm stehen ihm mit Wolfgang Fernow und Michael Kiedaisch zwei gestandene Musiker der deutschen Jazzszene zur Seite, die es verstehen, seine vertrackten Kompositionen ins Spielerische zu lotsen.

Peter Kleindienst Gitarre
Wolfgang Fernow Bass
Michael Kiedaisch Perkussion

Wolfgang Fernow studiert Kontrabass an der Musikhochschule in Freiburg und an der Academia di Musica in Perugia (I). Schon während des Studiums beschäftigt er sich intensiv mit verschiedenen Formen von Improvisation. Daraus entstehen Kompositionen für Filme ("Die lange Hoffnung", "Lothar Quinte") und Musik für die polnische Theatergruppe "Osmego Dnia". Er spielt in verschiedenen klassischen Or-chestern, improvisiert zusammen mit Mike Schweizer (Saxophon) zu Stummfilmen, Tanz oder Lesungen und spielt in mehreren Jazz- und Ethno-Formationen.

Michael Kidaisch studiert Schlagzeug an der Hochschule für Musik in Stuttgart. Er ist sowohl im Jazz als auch in der Neuen Musik zu Hause. Konzerte, Tourneen, Funk-, Fernseh-, und CD-Produktionen u.a. mit dem Percussionensemble Stuttgart, dem En-semble Piano & Percussion, dem Solistenensemble der Orchesterakademie Hamburg. Komponist und Interpret von Bühnenmusik zu diversen Theaterproduktionen in Deutschland und der Schweiz. 1997 Kompositionsauftrag der Bundesgartenschau in Gelsenkirchen für die "Phänomene im Kühlturm". Seit 2001 Schlagzeuger in Mike Svobodas "Adult Entertainment". Er ist Dozent für Jazz-Vibraphon an der Universität Witten-Herdecke und an der Musikhochschule Stuttgart

Hörproben

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Hubweber Kleindienst Duo

Peter Kleindienst,
Gitarre
Paul Hubweber,
Posaune

"die zärtlichkeiten von "singendem rind" (ulcus molle) kombiniert mit denen eines "berserkers" (jazzthetik) - alles von heftig bis kaum wahrnehmbar ist zu hören in diesem rheinisch-badischen gitarren-posaunen duo." 

Die Gitarre singt, klingt, trillert, scheppert oder summt beinahe lautlos und kommt schon auch einmal auf katzenhaften Samtpfötchen, daher.
Bianca Filler, BZ
Paul Hubwebers Technik vereinigt eine Vielzahl an kleinen Tönen: gedämpfte gebogene Bilder, Schnellfeuer-Punkte, Knacken, Knurren und Brummen, um nur einige zu nennen. 
Steven Loewy Cadence

Hörproben

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Zeitwärts

Fällt ein Jazzquartett auseinander wenn man es im Raum verteilt? Ich sage ja und daher braucht es eine andere Spielhaltung. Ausgehend vom Solisten geht es uns um musikalische Vernetzung, mal engmaschig, mal weitgespannt, suchen wir über die Improvisation Wege in/durch den Raum. Technisch helfen da die L1 Verstärker von Bose, die in der Lage sind Lautstärke gleichmäßig im Raum zu verteilen. Vorne und hinten ist es also nicht mehr oder leise, womit es sich erübrigt beim Konzert auf eine Bühne zu kucken. Wir spielen nicht mit-, sondern durcheinander; jeder bleibt eben Solist und sucht sich ein Spielfeld – Kammermusik findet an den Grenzen statt.

Peter Kleindienst git - Jopo as, ts, bcl - Wolfgang Fernow b - Michael Kiedaisch dr, vib

Pressestimmen: 

....Was Kleindiensts Kompositionen auszeichnet, ist, dass sie stets Platz lassen für die ideenreichen Improvisationen, die allseits dem Geist des Jazz entspringen. Einfache Melodien werden meist vertrackten Takten ausgesetzt, was Spannung schafft. In der guten Stube der Galerie Linda Treiber im ortenauischen Ettenheimmünster, wo Publikum und Musiker gleichermaßen im Raum verteilt oder verstreut sind, gelingt die Premiere des neuen Kleindienst-Quartetts glänzend.
Reiner Kobe, Badische Zeitung 2007

...Hier entfaltet sich überraschungsreich, was zwischen der genauen Vorgabe "unorthodoxer" Mikrotonstimmungen sowie polymetrischer Strukturen und einer freien Improvisationshaltung derzeit möglich ist. 
Badische Zeitung 98

....Les musiciens travaillent un jazz improvisé et contemporain a partir de rythmes, de tempos et de vitesses en constante évolution. ...Sur la base des expériences freejazz, il reste assez d`espace pour la surprise, le hasard et la joie de jouer.
L'ALSACE 96

...Ungeachtet aller harmonischer und musiktheoretischer Vorgaben, wartete das Sextett mit einem kunterbunten Auf,-Ab- und Rückwärts an dissonantem Klanggemenge und improvisatorischer Spielfreude auf. 
Gränzbote 94

...herzlichen Glückwunsch, meine Herren 
Jazzpodium 94